Drei Schritte zur authentischen Bildsprache

Drei Schritte zur authentischen Bildsprache

Drei Schritte zur authentischen Bildsprache

Geschrieben von

Simone Naumann

Das digitale  Schaufenster 

Bis vor wenigen Jahren waren Schaufenster das, was heute dein digitaler Auftritt im Internet ist: Ein Ort, an dem sich deine Kunden über dein Angebot informieren. Waren früher kreative und außergewöhnliche Dekorationen angesagt, so sind es heute aussagekräftige Bilder, Videos und Grafiken, die Emotionen erzeugen, und die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe wecken. 

Dazu gehört auch, sein Business persönlich zu gestalten. Persönlichkeit zu zeigen bedeutet allerdings nicht, dein Privatleben öffentlich zu machen. Welche Sorte Bier du gerne trinkst, wann du abends einschläfst oder welche Nachmittagsserien du gern beim Kochen schaust, ist für deine Kunden nicht interessant. Ihnen und deinen Businesspartnern ist es viel mehr wichtig, was für ein Mensch du bist, welche Expertise du hast, was du besonders gut kannst, wie dein Werdegang ist und welche Werte dir für dein Business wichtig sind. Ich selbst arbeite gern mit Unternehmen zusammen, deren Arbeitsweise ich kenne, die mir empfohlen werden oder deren Webseiten und Social Media-Auftritte mich ansprechen. UnternehmerInnen, die mit ihrem visuellen Auftritt Qualität zeigen, deutlich kommunizieren und Emotionen wecken, bekommen viel schneller die Aufmerksamkeit ihrer oder neuer Zielgruppen.

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass die Besucher deiner Website, deine Kunden oder Klienten eher auf schöne, ansprechende Bilder oder Videos reagieren und sich dann die Mühe machen, auch die Beschreibung deiner Angebote zu lesen. Es verkauft sich heutzutage kein Produkt mehr, ohne eine ansprechende Visualisierung. Umso besser diese ist, je höher ist auch dein Verkaufserfolg. Mit authentischen und  anspruchsvoll gestalteten Videos bist du (im Gegensatz zum alten Schaufenster) ortsunabhängig und präsentierst dein Business, deine Expertise, in allen Regionen deiner Wahl. 

Sei dein eigener Schaufensterdekorateur 

Ohne Zweifel gibst du dir beim Schreiben deiner Angebote die größte Mühe. Legst Wert auf eine deutliche, direkte und einheitliche Sprache, möchtest den Nerv deiner Zielgruppe treffen, Spannung erzeugen und Emotionen wecken. Aber wie machst du das mit Fotografie und Videos? Legst du auch Wert auf Einheitlichkeit, dass damit ganz konkret deine Zielgruppe angesprochen wird und Emotionen geweckt werden?

Genau das kannst du erreichen mit einer Bildsprache, die zu dir passt, die deine Persönlichkeit als UnternehmerIn gut sichtbar macht, deinen Stil, deine Werte zeigt. Du legst damit die Grundlage für eine einheitliche visuelle Kommunikation mit deinen Wunschkunden und steigerst deine Reichweite durch Wiedererkennungswert. 

Das Herzstück für eine authentische Bildsprache ist die Website. Da sollen Bilder oder Videos nicht nur zu Text und Design passen, sondern in erster Linien zu dir. Schließlich möchtest du mit diesem, deinem persönlichen Stil, auch in den Sozialen Medien sichtbar sein. 

In drei Schritten zur eigenen Bildsprache

Zur Vorbereitung lege dir (Klebe-)Zettel, Stifte, Zeitschriften, Schere, ein paar A3 Blätter und einen Klebestift bereit. Nimm dir für den Prozess etwa drei Stunden Zeit. Die Vorbereitung und auch der zeitliche Rahmen sind wichtig für deinen kreativen Prozess. Bist du zwischendurch mit der Organisation von Materialen oder anderen Dingen beschäftigt, unterbrichst du deinen Gedankenfluss und wertvolle Ideen gehen vielleicht verloren.

Analysieren

Wer bist du, was macht dich aus und was kannst du besonders gut? Welche Leistung bietest du an und wo bist du tätig?                         
Wer ist Deine Zielgruppe, wer sind deine Wunschkunden, welche Probleme haben sie?

Schreibe deine Antworten in Form von Schlagwörtern auf die Zettel und sortiere sie nach den drei Themen:
Ich, mein Angebot, meine Zielgruppe

Recherchieren

Jetzt beginnst du mit der Bildersuche in deinen Zeitschriften.  Gehe dabei ganz intuitiv vor und schneide alles aus, was dich anspricht, dich inspiriert. Das können neben Fotos auch Texte, Überschriften oder Grafiken sein.

Dokumentieren

Jetzt kommt der Moment der Wahrheit. Für mich immer ein sehr spannender Schritt, denn an dieser Stelle zeigt sich auch ob das eigene Businesskonzept wirklich stimmig ist. Gehe deine Sammlung noch einmal in Ruhe durch, überlege dir warum dich die einzelnen Bilder ansprechen und ordne sie deinen Schlagwörtern zu. Findest du im Grundton deiner Sammlung viele Übereinstimmungen z.B. im Farbton, Stile oder auch im Inhalt der Bilder bist du auf dem besten Weg zu einer authentischen Bildsprache. Klebe das Ergebnis auf A3 Blätter und platziere sie sichtbar neben deinem Arbeitsplatz.  

Mit dieser Grundlage kannst du FotografenInnen besser briefen, dir passenden Bilder bei Agenturen einkaufen oder auch selbst mit dem Smartphone fotografieren. 

Julia, warum hat es dir geholfen, eine Bildsprache für dein Business zu entwickeln?

Ich bin Politikberaterin und Lobbyistin für die gute Sache. Dieses Business ist also etwas „meta“ und beim ersten Hören beinahe „unsexy“. Umso wichtiger war für mich also eine sympathische und ansprechende Bildsprache, die Vertrauen aufbaut und Interesse an diesem Bereich weckt. Simone hat das definitiv geschafft! Ich kriege immer mehr Anfragen über meine Homepage. Und für mich ist es jedes Mal etwas Besonderes, wenn „mein Baby“ ein Gesicht hat. Außerdem erleichtert es mir das Pflegen meiner Social-Media-Kanäle, weil so eine Struktur vorhanden ist, auf der ich immer wieder aufbauen kann. Wichtigster Ausgangspunkt dafür: Überlegt Euch, wer Eure Zielgruppe ist und was das für Menschen sind, denn die müsst Ihr schließlich ansprechen. Diese Vorarbeit macht die Entwicklung eines Bildkonzepts dann gemeinsam mit Simone deutlich schneller und unkomplizierter. Und großen Spaß hat’s auch noch gemacht!

Julia Post

Politikberaterin und Lobbyistin für die gute Sache, Open your Window

Unser Angebot zu Bildsprache und Bildkonzept

Sie sind FreelancerIn, EinzelunternehmerIn oder Solopreneur und wollen gerne unter Anleitung eines Profis eine persönliche Bildsprache für Ihr Business entwickeln? Dann ist unser Workshop „Bildkonzept entwickeln“ mit Simone Naumann das richtige für Sie.

Wenn Ihr Unternehmen oder die Firma, für die Sie arbeiten, bereits ein Bildkonzept hat, das Sie fortführen und für das Sie Bilder bei Bildagenturen zukaufen wollen, dann empfehlen wir den Workshop „Erfolgsfaktor Bildsprache“ mit Angelika Güc.

Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema – rufen Sie uns einfach an oder schreiben uns eine e-Mail.

Hier steht ein Text für die Suchmaschinen, eine Art Subline...

Die Köpfe hinter der Akademie

Newsletter

Einmal monatlich aktuelle Kurstermine, Fototipps und Neuigkeiten aus der SMARTphotoschule.

* Pflichtfeld