Zoomen verboten!

Zoomen verboten!

Zoomen verboten!

Geschrieben von

Simone Naumann

Warum du mit dem Smartphone nicht zoomen solltest

Schlieren? Verpixelt? Erstmal die Linse putzen

Immer wieder beschweren sich Smartphone-Fotografinnen über die schlechte Qualität ihrer Bilder. Entweder sind die Bilder verpixelt oder es haben sich grauen Schlieren über das Motiv gelegt.

Das kann an zweierlei Dingen liegen. Die erste Erklärung ist sehr simpel: Die Linse gehörte einfach mal geputzt. Mit Hilfe eines weichen, fusselfreien Mikrofasertuches, das über ein Wattestäbchen gelegt wird, wird die Linse vorsichtig von Staub und Fett befreit. Und prompt hat man einen ganz anderen Durchblick. Vorsicht mit Taschentüchern oder ähnlichem, sie zerkratzen unter Umständen die Linse oder hinterlassen mehr Schlieren als vorher. Lieber ein Brillenputztuch oder einen sauberen weichen Pinsel benutzen.

Finger weg vom Zoom

Der zweite Killer guter Smartphone-Fotografie ist der Zoom. Unbedacht benutzt macht er aus allen herangezoomten Motiven unscharfe und matschige Bilder – in etwa vergleichbar mit der Bildqualität der ersten Handykameras. Warum passiert das? Die meisten Smartphone-Modelle verfügen nur über einen digitalen Zoom, der das Foto lediglich künstlich vergrößert. Dabei wird nur ein kleinerer Ausschnitt des Bildsensors benutzt und hochgerechnet. Wenn du das Foto normal aufnimmst und den Ausschnitt in der Bildbearbeitung festlegst, hast du den gleichen Effekt.

Also: Finger weg vom Zoom, sich so nah wie möglich an das Motiv heran begeben oder Hilfsmittel benutzen.

Blumenvase, ohne Zoom aufgenommen

Ausschnitt gezoomt

Nah an das Motiv herangegangen

Zoomen mit Hydra für iOS

Hydra ist eine interessante App, die aus deinem iPhone Bilder mit einer Auflösung von 32 Megapixel herausholt. Sie beherbergt einen bis zu 4-fachen Zoom. Erreicht wird dies durch Mehrfachaufnahmen: Aus bis zu 50 Einzelbildern wird das Ergebnis anschließend zusammengerechnet. Das bedeutet aber auch, dass das Handy während der Aufnahme absolut ruhig gehalten werden muss.

Hydra für IOS

Bildausschnitt auswählen

Tautropfen, mit Hydra fotografiert

Experimente mit Brille, Lupe und Fernrohr

Wer Spaß an Experimenten hat, kann es auch gern mal mit einer Lesebrille, einer Lupe oder dem Fernrohr des Sohnes probieren. Es kostet ein bisschen Geduld, das Fernroh genau vor die Smartphonelinse zu platzieren. Aber der Aufwand lohnt sich, wie man sieht: Die Alpen durch das Fernrohr gesehen!

Hier steht ein Text für die Suchmaschinen, eine Art Subline...

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