Kreativitätstechniken – warum ich seit letzten Freitag mein eigenes Innovationsteam bin

Kreativitätstechniken – warum ich seit letzten Freitag mein eigenes Innovationsteam bin

Kreativitätstechniken – warum ich seit letzten Freitag mein eigenes Innovationsteam bin

Geschrieben von

Mona Knorr

Ein Erfahrungsbericht zum Workshop Kreativitätstechniken mit Hannah Schieferle

Eigentlich wollte ich heute einen Text für mein Blog schreiben. Aber ich habe keine Idee, wie ich anfangen soll, mir fällt kein richtiger Aufhänger ein, keine Einleitung. Auf meiner to do-Liste steht ganz oben “Geburtstagskarte für die Kunden in den Druck geben”. Aber ich hab noch nicht mal angefangen damit. Keine Idee, was für ein Foto ich dafür nehmen soll. Und einfach nur ne Klappkarte? Zum Glück ist bald April, da findet mein neuer Workshop zum ersten Mal statt. Der wird richtig toll, in meinem Kopf hab ich schon alles zusammen, ich muss mich nur mal hinsetzen, das Format festmachen und einen passenden Raum buchen. Und ein Bild raussuchen, für die Website.

Ich öffne den Browser und google “Wie komme ich auf gute Ideen?” und lese: Design Thinking, Brainstorming, Innovations-Workshop. Verdammt, denke ich, die Selbstständigkeit läuft zwar gut, aber das Innovationsteam, mit dem ich zum Workshop fahren könnte, das mit mir brainstormt, das hab ich nicht. Werde ich wohl niemals haben, hier ist auch gar kein Platz dafür, in meinem Homeoffice. Neben dem Schreibtisch steht schon das Bücherregal. Und letzte Woche, da hat das doch gut geklappt mit dem Blogartikel, da hatte ich morgens schon eine Idee, erste Formulierungen bereits unter der Dusche, das passende Foto in der Mittagspause geschossen. Nur heute, da läuft’s irgendwie nicht, dabei habe ich Lust zu schreiben, aber das Blatt ist leer, seit zwei Stunden schon. Und um vier ist Annahmeschluss in der Druckerei.

So ist das, an einem Tag Formulierungsgott, am nächsten Tag Blattanstarrer. Kein Innovationsteam zur Hand, noch nicht einmal ein kleines. Geht’s dir auch so?

Kreativitätstechniken für Solopreneure – das klingt nach mir!

Letzten Freitag habe ich aus mir ein eigenes Innovationsteam gemacht. Eins für die Tage wie heute, mit ungedruckten Grußkarten, ohne Fotomotiv. Und ein neues Newsletterformat wollte ich mir ja auch noch ausdenken.

“Kreativitätstechniken für Solopreneure”, das klang gut, das klang genau nach dem, was ich brauche. Solopreneur, das bin ich, zumindest bei einigen Dingen, die ich so tue. Und Technik, das kann man lernen und anwenden. Immer wieder.

Apfelwurf und Zielformulierung

Fünf Tage später werfe ich erstmal den Pausenapfel in die Luft, wenn ich nachdenken will. Ich fange, erhöhe den Schwierigkeitsgrad, baue ein paar Tricks ein – und siehe da, mein Gehirn, dass sich eben noch träge schlummernd in meinem Kopf eingerichtet hatte, wacht auf. Ich formuliere als erstes mal mein Ziel: Für was brauche ich eigentlich eine gute Idee? Was will ich lösen, erarbeiten, neu gestalten oder anders machen, als bisher? Das ist der wichtigste Teil, denn wenn ich nicht richtig weiß, wofür ich gute Ideen brauche – dann hilft mir auch keine Technik, gute Ideen zu finden. Im Workshop haben wir an dieser Stelle ganz schön lange gesessen, diskutiert, Formulierungen geschärft, nochmal nachgehakt. Aber tatsächlich: sobald die anderen in der Gruppe ihre Ziele richtig formuliert hatten, kamen die ersten kreativen Lösungen.

Ist das Ziel formuliert, nutze ich eine der Techniken, die uns Hannah beigebracht hat. Sie sind völlig unaufwendig, in jedem Homeoffice umzusetzen, sie brauchen eigentlich nur einen Stift, Papier und die Bereitschaft, sich einfach mal drauf einzulassen. Und ein bisschen Zeit. Und sie wirken. Zumindest bei mir. Ich hatte im Workshop gleich ein Ziel formuliert, an dem ich wirklich gerade arbeite – und seit Wochen nicht voran komme. Beim Ausprobieren der Techniken konnte ich mir gleich ein paar gute Lösungsansätze erarbeiten. Seitdem spuckt mein Gehirn immer wieder mal was aus, was ich notiere, sammle, farbig markiere – und am Wochenende schaue ich mir alle Ideen an und entscheide, welche ich umsetze. (Ich komme dann also von der divergierenden Phase in die konvergierende Phase – was das heißt, erklärt Hannah in ihrem Blogbeitrag zum Workshop).

Schon gut, jetzt so ein Innovationsteam im eigenen Arbeitszimmer zu haben. Das Handout zum Workshop, in dem Hannah alle Techniken nochmal mit Beispielen zusammengefasst hat, habe ich gleich neben meinen Schreibtisch gestellt. Natürlich gibt’s auch Tage, da kommt auch mit Technik keine gute Idee. Sonntag zum Beispiel. Aber da habe ich dann die Buchhaltung erledigt und den Schreibtisch aufgeräumt. Endlich wieder Platz für weißes Papier.

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Impressionen und Informationen zum Kurs “Kreativitätstechniken für Solopreneurs” finden Sie in unserem Magazin  und natürlich können Sie den Workshop auch über unseren Online-Shop buchen.

Hier steht ein Text für die Suchmaschinen, eine Art Subline...

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