Girls’Day 2019 oder: Wie wird man eigentlich Profifotografin?

Girls’Day 2019 oder: Wie wird man eigentlich Profifotografin?

Girls’Day 2019 oder: Wie wird man eigentlich Profifotografin?

Geschrieben von

Mona Knorr

Einblicke, Fragen – und ein professionelles Porträtshooting

Wie wird man eigentlich Unternehmensfotografin? Welche Technik ist für ein professionelles Fotoshooting möglich? Wie baue ich ein Set auf? Welche Gadgets sind für die Smartphone-Fotografie hilfreich? Wie schreibt man Fachbücher über Fotografie?

Am 28. März wird sich unsere Gründerin und Profifotografin Simone Naumann diesen und sicherlich noch vielen weiteren Fragen von 12 Schülerinnen stellen – denn die SMARTphotoschule ist das erste Mal beim Girls’Day mit dabei. Wir freuen uns wirklich sehr, dass unser Angebot auf so viel Resonanz gestoßen ist – und haben uns natürlich auch ein schönes Programm für den Vormittag ausgedacht, inklusive Profi-Porträtshooting in einem Fotostudio und Produktfotografie mit dem Smartphone in unserem Atelier. Es geht also nicht nur darum, zu erzählen und Fragen zu beantworten, sondern es wird richtig gearbeitet!

Unterstützung bekommen wir an diesem Tag von der Stylistin und Make-up artist Carolin Veicht von CaroMakeup. Sie hat schon zahlreiche Fotoshootings mit Simone zusammen realisiert und lässt sich sicher den ein oder anderen Profi-Geheimtipp entlocken…

(Im Bild oben seht ihr neben Caro und Simone übrigens auch Julia von Open your Window – noch eine tolle Frau, die Unternehmen in Sachen politische Lobbyarbeit coacht!)

„Wir geben am Girls’Day einen Einblick in unser Atelier, in die Schule und werfen auch einen Blick in ein professionelles Fotostudio. Ich möchte junge Frauen für den Beruf der Fotografin begeistern und auch Mut machen, in die Selbstständigkeit zu gehen, eigene Entscheidungen zu treffen und selbst Unternehmerin zu werden. Ich hoffe, der Tag macht Lust auf ein Praktikum oder gar eine Ausbildung oder ein Studium in diesem Bereich und ich freue mich schon sehr auf den Austausch und das gemeinsame Fotografieren am Vormittag. Visuelle Sprache wird immer wichtiger, wir sind tagtäglich von dutzenden Fotos und Videos umgeben – da ist es spannend zu zeigen, wie dieser Content eigentlich entsteht.“

Simone Naumann

Was ist der Girls’Day?

„Am Girls’Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik.“ Seit dem Start der Aktion 2001 haben weltweit 1,9 Millionen Mädchen an diesem Tag teilgenommen und in Werkstätten, Büros und Ateliers Frauen In MINT-Berufen über die Schulter geschaut. Eine gute Gelegenheit, um erste Kontakte zu knüpfen, Fragen zu stellen und eigene Fähigkeiten auszuprobieren. Zahlreiche Ministerien und Verbände unterstützen die Aktion, die gut ausgebildeten Frauen auch Zugänge zu Ausbildungsberufen und Studiengängen eröffnen soll.

Mehr Informationen gibt es auf www.girls-day.de.

Und, wie war’s? Der Nachbericht

 

Die Fotos zeigen es – wir hatten einen rundum gelungenen ersten Girls’Day – vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die IHK für München und Oberbayern für die Organisation. Für einen kleinen Nachbericht habe ich Simone gefragt, was denn so los war bei uns im Atelier:

„Um 9:30 Uhr sind wir gestartet – natürlich erst einmal mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Dabei hat sich gezeigt, dass die Mädels schon viel mit dem Smartphone fotografieren, vor allem ihre Tiere, aber auch Landschaften, und sehr interessiert daran sind, sich dabei zu verbessern. Aber es kamen sofort auch Fragen zur Arbeit als selbstständige Unternehmerin, wie lange es z.B dauert, bis man sich etabliert hat und erste Erfolge sieht. Ein guter Anknüpfungspunkt, meinen Weg zur Fotografie zu zeigen – von der vielfältigen Ausbildung, in der ich mich u.a. auch mit Fototechnik, Kunstgeschichte, Malerei, Architekturgeschichte und Bildkomposition beschäftigt habe, aber auch vom Spaß, der Begeisterung und der Neugierde, die mich immer vorangetrieben haben. Ganz wichtig: Alleine geht nichts. Familie, Freunde und ein gutes Netzwerk sind unerlässlich, wenn man sich selbstständig macht!“

„Gute Bilder erzählen schneller eine Geschichte als ein Text. Deshalb sind Fotos besonders für Unternehmen und Selbstständige so wichtig. Das war auch ein Grund für mich, die SMARTphotoschule zu gründen – wir zeigen in Workshops, Coachings und Schulungen, wie man Fotos z.B. für Social Media auch selbst mit dem Smartphone machen kann. Und das haben wir natürlich auch gleich beim Girls’Day ausprobiert und dafür auch Technik und Gadgets angeschaut, die es mittlerweile für Smartphone-Fotograf*innen zu kaufen gibt. Danach ging’s dann ein Stockwerk höher in unser Fotostudio, wo wir alle zusammen einen Shootingplatz aufgebaut haben – inklusive Hintergrund, Blitz und Licht. Auch hier wurden wieder jede Menge Fragen gestellt, etwa zum Gewicht einer Profiausrüstung, zu den Kosten und zum notwendigen Zubehör. Zusammen mit Visagistin Caro habe ich erklärt, wie ein Fotoshooting abläuft, wie wir Kunden beraten, ihnen die Angst vor der Kamera nehmen – und warum Makeup und Haarstyling wichtig sind, aber nicht übertrieben sein dürfen. Und weil man all die Erklärungen am besten versteht, wenn man selbst aktiv wird, wurde zum Schluss eifrig fotografiert. Für mich war es ein wirklich rundum gelungener Vormittag – tolle Stimmung, interessierte junge Frauen, viele Fragen und ein motiviertes Miteinander. Das machen wir nächstes Jahr ganz sicher wieder!“

Hier steht ein Text für die Suchmaschinen, eine Art Subline...

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