#summerinthecity – Kreative Fotografie mit dem Smartphone

#summerinthecity – Kreative Fotografie mit dem Smartphone

#summerinthecity – Kreative Fotografie mit dem Smartphone

Geschrieben von

Simone Naumann

#summerinthecity – die beste Zeit für kreative Fotografie mit dem Smartphone

Die Sommerzeit ist wohl die beste Zeit für uns Smartphone-Fotografen: Viel Tageslicht bis spät in den Abend und lauwarme Nächte, die dazu einladen lange Abende draußen zu verbringen. Kaum eine andere Jahreszeit bietet so eine unendliche Vielfalt an Motiven und Lichteffekten. Ein früher Morgen, an dem sich die Sonnenstrahlen im Tau auf der Wiese spiegeln. Die Mittagszeit, perfekt für Detailaufnahmen und starke Kontraste. Der späte Nachmittag, wenn die Sonne tiefer steht und alle Motive in ein warmes, rot-oranges Licht taucht. Wir sehen quasi nur noch fantastische Farbspiele von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Seid also bereit, es gibt viel zu entdecken.
Was du zum Thema Kreative Fotografie unbedingt wissen und beachten solltest, das erfährst du hier. 

Gadgets, die in deiner Tasche nicht fehlen sollten

Es ist kein Geheimnis mehr: Ohne meinen Selfistick gehe ich nicht aus dem Haus.
Selfistick mitsamt Fernauslöser und einem Stativfuß zählen zu den wichtigsten Gadgets, um tolle Fotos zu schießen.
Ebenso unentbehrlich ist ein Putztuch. Unsere Kunden können es mittlerweile schon im Schlaf beten. “Putzt regelmäßig eure Linse”. Mit einer verschmutzen Linse arbeitet der Autofokus schlecht und das Ergebnis sind unscharfe Bilder.
Außerdem lohnenswert: Objektive für dein Smartphone. Ich nutze sehr gerne ein Makroobjektiv und einen Superweitwinkel für besondere Bildgestaltungen. 

Der fotografische Blick 

Mit dem Fotografieren verhält es sich ähnlich wie mit dem Lernen eines  Musikinstruments: Je mehr wir üben, umso besser bewältigen wir schwierigere, technische und künstlerische Herausforderungen. Fotografische Regeln und ein künstlerisches Auge sind da nicht weit von Musikalität und Virtuosität entfernt. Wer also immer auf der Suche nach neuen Motiven ist, jede Gelegenheit nutzt, mit seinem Smartphone zu fotografieren, schärft seinen Blick.
Diese Serie hier zum Beispiel ist auf einer ganz gewöhnlichen Parkbank entstanden. Ich nutze Wartezeiten regelmäßig, um alltägliche Motive neu zu entdecken. 


Wo Licht ist, ist auch Schatten …

Schatten sind in der Fotografie nicht wegzudenken. Sie verleihen den Motiven nicht nur Dreidimensionalität, sondern verstärken auch die Emotionen des Betrachters. Noch sind die Tage lang und eine hoch stehende Sonne bietet in den Mittagsstunden harte, in den Nachmittagsstunden lange Schattenwürfe. Dein eigener Schatten, Schatten von Gegenständen, Schatten der Natur Hauswänden und vieles mehr, das Angebot an Motiven ist grenzenlos. Sucht Schatten auf Spaziergängen, beim Warten auf den Bus, oder ganz einfach zu Hause im Garten oder auf dem Balkon.
Zusätzliche Ausdrucksstärke verleihst du deinen Aufnahmen, wenn du sie anschließend in schwarz-weiss umwandelst. Ich empfehle dazu die App Snapseed (für IOS und Android

Dunkelheit mit besonderen Motiven 

Smartphone-Kameras wurde lange nachgesagt, dass sie im Dunklen keine brauchbaren Fotos produzieren. Diese Zeiten sind vorbei. Neue, moderne Geräte verfügen über einen Nachtfilter, mit dem die Aufnahmen korrigiert werden, bevor Du sie überhaupt zu Gesicht bekommst.  Aber auch ältere Modell eignen sich mit ein paar Tricks für die Nachtfotografie. 

Tipp: Belichte, durch Fingertipp auf dein Livebild, auf de hellsten Motive im Bild.
Die dunklen Bereiche im Bild kannst Du gegebenenfalls mit der App Snapseed oder Adobe Lightroom nachbearbeiten.

Das Spiel mit der Schärfe

Schärfe ist, neben Licht, eines der wichtigsten Gestaltungsmittel in der Fotografie. Mit einer gezielt gesetzten Schärfe führen wir die Augen des Betrachter ganz bewusst durch das Bild und bestimmen, die Blickrichtung. Die Schärfe legst du per Fingertipp auf dein Hauptmotiv selbst fest.  Nutze den Porträtmodus oder den Modus der selektiven Schärfe, um das Hauptmotiv durch einen unscharfen Hintergrund noch mehr in den Fokus zu rücken.

Perspektivwechsel 

Die meisten Smartphone-Fotografen lieben es, ihre Aufnahmen auf Brusthöhe und am allerliebsten hochkant zu schießen. Mit diesen Perspektiven bringst du jedoch nicht mehr viele Menschen zum Staunen. Begib dich stattdessen einfach mal in die Hocke und positioniere die Kamera in der Froschperspektive, von unten nach oben. Du wirst du völlig andere Eindrücke bekommen und kannst mit spannenden Blickwinkeln überraschen.  Das funktioniert genauso gut, wenn du die Smartphone-Kamera aus der Vogelperspektive, von oben nach unten, einsetzt. Also raus aus dem üblichen 50cm Aktionsradius aus dem Stand.

Kleine Motive ganz groß

Hast Du schon mal versucht spannende Motive ganz groß oder im Detail darzustellen? Wenn es heisst nah ran, ist unsere Smartphone-Kamera klar im Vorteil. Teste es aus und rücke Deinen Motiven auf die Pelle. Suche Dir ein passendes Motiv, wie schönes Material, Blüten oder auch Insekten. Auch Wassertropfen oder ein Spinnennetz können dankbare Motive sein. Lässt sich das Motiv nicht scharfstellen, bist du zu nah dran. Der Mindestabstand zwischen Kamera und Motiv schwankt je nach Kameramodell zwischen 7 und 10 cm. Wichtig ist, dass du den passenden Winkel findest und eine ruhige Hand hast.

Mehr Tipps für Makrofotografie findest du auch hier.

Bewegung einfrieren 

Dem Frieren an sich ist nichts Schönes abzugewinnen, aber eine eingefrorene Bewegung im Foto sieht immer großartig aus. Um Bewegung einzufrieren, stellen Profis ihre Kamera so ein, dass der Sensor so viel Licht wie möglich bekommt und dabei die Belichtungszeit sehr kurz ist.

Smartphone-Fotografen nutzen die Funktion der Serienaufnahme der integrierten Kamera-App. Ideal für Sportaufnahmen, spielende Kinder oder den wilden Hund auf der Jagd nach seinem Ball.

Für eine Serienaufnahme hältst du den Auslöser lange gedrückt. Im Anschluss sortierst du die unbrauchbaren Aufnahmen aus.

Spiegelungen

Egal, ob ich in der Natur oder auf einem Spaziergang durch die Stadt gehe und egal, mit welcher Kamera ich arbeite: Interessante Motive finden sich überall. Gebäude, Glaswände, Schaufenster oder glänzende Metalloberflächen ergeben ebenso wie Pfützen reizvolle Doppelbelichtungen. Schaut euch um und testet glänzende Oberflächen als Fotomotive. Nimm’ dir doch mal für einen Tag lang vo,r nur Spiegelungen zu fotografieren. Du wirst sehen, wie gut Dein Auge sich darauf einstellt. 

Schwarz-Weiß, der Edellook

Wir Smartphone-Fotografen wissen bunte Farben und tolle Filter sehr zu schätzen. Versagt der kleine Kamerasensor bei schlechten Lichtverhältnissen wird in der Bildbearbeitung noch mal kräftig an der Sättigung geschraubt.
Die Schwarz-Weiß-Fotografie hingegen hat ihren ganz eigenen, feinen Stil. Mit ihr kommen klare Formen, Linien und Schatten viel besser zur Geltung. Die gesamte Bildkomposition wirkt ruhiger. Schwarz -Weiß-Filter zum Testen gibt es genug, auch jede Bildbearbeitungs-App bietet die Möglichkeit zur Umwandlung in schwarz-weiß. Probiert einfach aus, welche Motive in schwarz-weiß für euch besser wirken. Tauche nochmal ein in dein Bildarchiv ein und lerne deine Aufnahmen neu kennen. 

Mehr Tipp und Inspiration für coole Fotos aus dem Smartphone findest du auch in meinem Buch: „Fotografie mit dem Smartphone„.

Hier steht ein Text für die Suchmaschinen, eine Art Subline...

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